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Automatischer Export aus Dr.DOC (AUTOSERV.INI)

  1. Einleitung
  2. Spezifikation der Konfigurationsdatei
  3. Struktur der INI-Einstellungen
    3.1. Encoding
    3.2. Section-Hierarchie \[Section\]
    3.2.1. Beispielstruktur
    3.3. Parameterkatalog (Globale & Job-spezifische Werte)
  4. Details zu den Exportarten (Bearbeitungsart)
  5. Logik der Sucharten (Suchart)
  6. Format und Kodierung
  7. Beispiel-Konfiguration
  8. 7. Troubleshooting und Hinweise

1. Einleitung

Diese Dokumentation beschreibt die Konfiguration des automatischen, regelbasierten Exports für das Produkt Dr.DOC Netzwerk Server (DocServ.exe, DocService.exe).
Der Prozess ermöglicht den automatischen Abruf und Transfer von:

  • Profildaten (z. B. z.B. Kreditoren/Debitoren)
  • Dokumenten (Originalscans oder digitale Dokumente)
  • Paaren (Zusammengehörige Datensätze mit Profildaten und Dokument)

Die Konfiguration erfolgt zentral über die INI Datei AUTOSERV.INI im Verzeichnis KOMM.

2. Spezifikation der Konfigurationsdatei

Eigenschaft Beschreibung
Dateiname AUTOSERV.INI
Standardpfad KOMM\AUTOSERV.INI
D:\ARCHIV\KOMM\AUTOSERV.INI (Beispiel)
Eingabeformat INI-Format
Kodierung/Encoding ASCII oder ANSI Windows-1252
Kommentare Zeilen, beginnend mit ; werden ignoriert.

3. Struktur der INI-Einstellungen

3.1. Encoding

Das Text Encoding der INI Datei muss ANSI Windows-1252 oder ASCII sein (=UTF8 ohne BOM und ohne Sonderzeichen/Umlaute erlaubt).

3.2. Section-Hierarchie [Section]

Die Datei besteht aus Sections (Abschnitte) und Parametern (Schlüsseln).
Jede Section hat einen spezifischen Scope (Wirkungsbereich).
Priorität: Einzelne Job-Einstellungen in den Sektionen [1]...[N] haben Vorrang vor den globalen Werten aus [ALLGEMEIN].

Sektion Funktion Beschreibung
[ALLGEMEIN] Global / Master
Globale Konfiguration
Anzahl definiert die Job-Anzahl = bestimmt die Anzahl der Job-Sections im Batch-Lauf.
Parameter hier gelten als Systemvariablen, sofern sie nicht in einem Job überschrieben werden.
Sprache in der Konfiguration:
Wenn die Section [ALLGEMEIN] auf Englisch [GENERIC] definiert ist, werden englische Keys aktiviert. Und alle folgenden Einträge in dieser INI-Datei müssen auf Englisch sein.
[1] ... [N] Job-Definitionen Der Server liest Sections vom Index 1 bis [ALLGEMEIN].Anzahl. Die Keys aus dieser Section überschreiben globale Werte aus [ALLGEMEIN]. Die Anzahl der [1]..[N] Sektionen wird exakt durch Anzahl in [ALLGEMEIN] bestimmt.


3.2.1. Beispielstruktur

; Encoding: Windows-1252 (Kein UTF8 / Kein BOM)
[ALLGEMEIN]
Anzahl=2
Intervall=60s
; General Keys

[1]
; Job 1 Keys / Parmeter

[2]
; Job 2 Keys / Parmeter

3.3. Parameterkatalog (Globale & Job-spezifische Werte)

Parameter Typ Beschreibung Standardwert / Option Beispiel
Quellarchiv String Pfad zur Quellsicherung im Dr.DOC Server. - C:\DrDOC\DATA\KOMM\SERVER\rec
Zielarchiv String Pfad für die Export-Dateien. - C:\DrDOC\DATA\EXPORT
Suchvorschrift String Name der Suchvorlage (Template). - EXPORT_KASSE
Exportauswahl String Name der Feldauswahl für Asii Export - EXPORT
Datumsfeld String Suchfeld Feldname im Dokument, in dem das Datum liegt.
Wenn die Suchzeit im Intervall < 1 Tag ist, muss das Feeld vom Datentyp XD (Date-Time) sein.
- wf_doneDateTime
Suchdatum Date Startdatum für die Suche. Format: TT.MM.JJJJ - 09.07.2008
Suchzeit Time Startzeit der Suche. Format: HH:MM - 13:21
Bearbeitungsdatum Date Datumsfeldwert für den Export (kann heute sein). - 10.07.2008
Bearbeitungszeit Time Zeit für den Export. - 13:21
Bearbeitungsart Int Art des zu exportierenden Datentyps (Siehe Abschn. 4). - 6
Export_mit_Auswahl Int Aktiviert Filter basierend auf Exportauswahl. 1 (Aktiv) / 0 (Inaktiv) 1
Datei Int Verwendete Dateierweiterung oder Format-Flagge. 0 0
Intervall String Zeitintervall für die Ausführung/Suche (z.B. 1 Tag).
Einheiten: m, T
- 1T
Satztrenner Char Trennzeichen zwischen Zeilen im Export. - 13 10 (CR LF)
Feldtrenner Char Trennzeichen innerhalb der Zeile. - 9 (Tab/Space)
Texterkennungszeichen Char Zeichen für Textanfang/Ende. - 34 ("")
PDF Int PDF Ausgabeformat für Scans im Zielarchiv. 1 (PDF) / 0 (TIFF) 1
GUIDFlag Int Aktiviert Erstellung von Beleglinks (DATEV). 0 1
GUIDTargetField String Name des Feldes für den Beleglink im Export. - Beleglink
DATEVToken String Token für die DATEV-Verbindung. - CDB1
Reset Int Sollen alte Dateien im Zielarchiv überschrieben werden? 0 (Neu anlegen) / 1 (überschreiben) 1
Spaltenueberschrift Int Ausgabe der Kopfzeile mit Spaltentiteln. 0 (Aus) / 1 (Ein) 1
Commandline String Befehlszeile nach dem Export (Post-Processing). - C:\DrDoc\System\DrDoc2SQL.exe...
Format Int Format der Ausgabe (0=ASCII, 1=ANSI...). - 0
TablesLineByLine Int Zeilenweiser Export von Tabellen. 0 / 1 1
Dokument Int 0 = Nur Daten ohne Dokument (Scan).
1 = Auch Dokumentenexport.
0 / 1 0 oder 1
Freigabezeit Time Zeitfenster für den Export (Start bis Ende). - 08:00<->18:00
DeleteRecord Int Löschoption nach dem Export. (Nur bei Bearb. Art 10). 0 / 1 0
CaseSensitive Int Sensitivität der Server-Suche (Groß-/Kleinschreibung). - 0

4. Details zu den Exportarten (Bearbeitungsart)

Der Parameter Bearbeitungsart definiert die Art der Daten, die exportiert werden sollen.

Bearb.-Art Typ Beschreibung
4 Profildaten Automatischer Server-basierter Export von Profildaten.
6 Dokumente Automatischer Server-basierter Export von Dokumenten (Scans).
10 Pärchen Automatischer Server-basierter Export von Paaren (Profildaten und Dokument).
12 Archiv Zielarchiv wird als Dateinamen verwendet.

Hinweis zum Pfad bei Bearbeitungsart 4: Bei diesem Typ müssen keine Verzeichnisse für den Dateinamen angegeben werden, nur der Name selbst (kein Verzeichnisstempel im Dateinamen).

5. Logik der Sucharten (Suchart)

Der Parameter Suchart steuert die Logik der Datenfindung auf dem Dr.DOC-Server. Dies ist zentral für die Automatisierung von DATEV-Importen oder Archivierungen.

Code Name Beschreibung
1 SUCHE_MIT_VORLAGE Suche basierend ausschließlich auf einer Suchvorlage (z.B. Belegart, Text).
2 SUCHE_MIT_DATUM Suche nach einem Datumsbereich in Kombination mit einer Vorlage. Findet neue Einträge seit dem letzten Export.
3 SUCHE_MIT_DATUM_UND_VORLAGE Kombiniert Datumsbereich (seit letzter Lauf) und Belegart/Suchvorlage. Ideal für "Neu erfasst?".
4 SUCHE_MIT_AKTUELLEM_DATUM Suche mit aktuellem Systemdatum als Suchdatum, ohne spezielle Vorlagenvoraussetzung.
5 SUCHE_MIT_AKTUELLEM_DATUM_UND_VORLAGE Kombination: Aktuelles Datum + spezifische Suchvorlage.

6. Format und Kodierung

im Format-Parameter stellen Sie sicher, dass Dr.DOC diese angegebene Kodierung verwendet. Standard ist ASCII bzw. Windows-1252.

Code Name Beschreibung
0 ASCII
1 ANSI Standard
2 XML
3 XML (ZIP)
4 UTF8

7. Beispiel-Konfiguration

Folgender Abschnitt definiert einen typischen Export-Job für neue Eingangsrechnungen als PDF.

[ALLGEMEIN]
Anzahl=5 

[1]
Quellarchiv=C:\DrDOC\DATA\KOMM\SERVER\rec
Zielarchiv=C:\DrDOC\DATA\EXPORT
Suchvorschrift=EXPORT_KASSE
Exportauswahl=EXPORT
Datumsfeld=wf_doneDateTime
Suchdatum=09.07.2008
Suchzeit=13:21
Bearbeitungsdatum=10.07.2008
Bearbeitungszeit=13:21
Bearbeitungsart=6
Export_mit_Auswahl=1
Datei=0
Intervall=1T
Satztrenner=13 10
Feldtrenner=9
Texterkennungszeichen=34

; Ausgabeformat für Bilddokumente
PDF=1

; LOGIK: Suche nach neu erfassten Rechnungen seit dem Export-Datum
; (Suchart 3 ist standard für DATEV-Migrationen)
Suchart=3

; DATEV Einstellungen (Optional)
GUIDFlag=1
DATEVToken=CDB1

; Datei-Handling am Ziel
Reset=1
Spaltenueberschrift=1

; Post-Export Script
Commandline=C:\DrDoc\System\DrDoc2SQL.exe /c D:\Archiv\DrDOC2SQL\M01.ini /s D:\Archiv\DrDOC2SQL\M01.txt

8. 7. Troubleshooting und Hinweise

  • Pfade: Achten Sie darauf, dass der Dr.DOC Netzwerk Server (App oder Dienst) auf die angegebenen Pfad zugreifen darf. Besonders Netzlaufwerke können für Dienste problematisch sein.
  • Reset: Setzen Sie Reset=0, um Dateien bei erneutem Import nicht zu überschreiben (wichtig für manuelle Auswertungen). Setzen Sie Reset=1 in Skripten, die immer aktuelle Daten brauchen.
  • Befehlszeile: Falls das Commandline-Script fehlschlägt, prüfen Sie die Rechte des Dienstkontos, unter dem Dr.DOC ausgeführt wird.

Elektronische Rechnung, E-Rechnung, XRechnung, ZUGFeRD am Dr.DOC Netzwerk Server

Elektronische Rechnung, E-Rechnung, XRechnung, ZUGFeRD am Dr.DOC Netzwerk Server

  1. Rechtlicher Rahmen
  2. Handlungsempfehlungen
  3. Übersicht: Produkt-Funktions-Matrix
  4. Option A: via Dr.DOC Web Server
  5. Option B: Implementierung im Dr.DOC Netzwerk Server
    5.1. Einstellungen/Feldauswahl für ASCII-Import
    5.1.1. Feldauswahl angelegen (Beispielname: XML_CII)
    5.1.2. Feldauswahl angelegen (Beispielname: XML_UBL)
    5.2. DOCUIMP.INI
    5.2.1. ZUGFeRD_CII.ini
    5.2.2. ZUGFeRD_UBL.ini
    5.3. SPOOLIMP.INI
    5.3.1. XRECHNUNG_UBL.ini
    5.3.2. XML-Dateien-kopieren Script

Für Dr.DOC Web siehe: https://drdoc.com/node/de/products/web/doku/e-invoice-xrechnung-zugferd

1. Rechtlicher Rahmen

Unternehmen in Deutschland müssen/mussten bis 1. Januar 2025 die technischen Voraussetzungen schaffen für die Entgegennahme einer E-Rechnung.
Mehr dazu: https://drdoc.com/node/de/solutions/e-invoice

Hinweis: Die genannten Informationen und Auskünfte enthalten nur erste Hinweise und ‎erheben daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Obwohl sie mit größtmöglicher ‎Sorgfalt erstellt wurden, kann eine Haftung für ihre inhaltliche Richtigkeit nicht ‎übernommen werden. Sie können eine Beratung im Einzelfall, beispielsweise durch einen ‎Rechtsanwalt, Steuer- oder Unternehmensberater, nicht ersetzen.‎

2. Handlungsempfehlungen

  • Technische Voraussetzungen schaffen, für die Entgegennahme einer E-Rechnung
    • Archivierung/Import-Definition erweitern (XML)
    • Strukturierte Rechnungsinformationen in Metadaten laden
    • XRechnungen rendern / anzeigen
  • E-Mail-Archivierung über Dr.DOC (via Outlook Plugin oder IMAP E-Mail-Archivierung)
  • Eingangsrechnungsverarbeitung mit Workflows zur besseren Nachvollziehbarkeit.

3. Übersicht: Produkt-Funktions-Matrix

Prozess Format Produkt
Dr.DOC Web
Produkt
Dr.DOC Client/Server Netzwerk
1. generieren, ausstellen ZUGFeRD,
XRechnung (XML)
i.d.R. durch Ihr ERP System und nicht durch Dr.DOC; optional:
Ja: via WebNode Template + Maske -> Dokument generieren
Nein
2. versenden Alles Ja: via E-Mail Ja: via E-Mail
3. archivieren / erfassen / verschlagworten ZUGFeRD Ja: via Einstellungen -> Rekursive Archivierung Ja: via Dokumenten-Import
" XRechnung (XML) Ja: via Einstellungen -> Rekursive Archivierung Ja: via ASCII-Import
PDF bei Archivierung generieren und XML einbetten
4. anzeigen / rendern ZUGFeRD Ja (PDF) Ja (PDF)
" XRechnung (XML) Ja, integrierter XRechnungs-Viewer Ja: Ansicht vom gerenderten PDF bei Archivierung
oder Raw XML-Ansicht
5. validieren ZUGFeRD,
XRechnung (XML)
Ja, über kostenpflichtiges Add-On Ja, über kostenpflichtiges Add-On

4. Option A: via Dr.DOC Web Server

siehe https://drdoc.com/node/de/products/web/doku/e-invoice-xrechnung-zugferd

5. Option B: Implementierung im Dr.DOC Netzwerk Server

Hinweis: Bitte passen sie die Pfade entsprechend auf Ihre Archivumgebung an.

5.1. Einstellungen/Feldauswahl für ASCII-Import

5.1.1. Feldauswahl angelegen (Beispielname: XML_CII)

In das jeweilige Dr.DOC-Feld den kompletten XML-PFAD zu dem gewünschten Importwert eintragen.
Nachfolgend einige Beispieleinträge:

Dr.DOC Archiv-Feld Feldauswahl für ASCII-Import: XML-Import -Definition
Beleg-Nr. /CrossIndustryInvoice/ExchangedDocument/ID.Value
Beleg-Datum /CrossIndustryInvoice/ExchangedDocument/IssueDateTime/DateTimeString.Value
Kunden-Nr. /CrossIndustryInvoice/SupplyChainTradeTransaction/ApplicableHeaderTradeAgreement/BuyerTradeParty/ID.Value
Kunden-Name /CrossIndustryInvoice/SupplyChainTradeTransaction/ApplicableHeaderTradeAgreement/BuyerTradeParty/Name.Value
Bruttobetrag /CrossIndustryInvoice/SupplyChainTradeTransaction/ApplicableHeaderTradeSettlement/SpecifiedTradeSettlementHeaderMonetarySummation/GrandTotalAmount.Value

5.1.2. Feldauswahl angelegen (Beispielname: XML_UBL)

In das jeweilige Dr.DOC-Feld den kompletten XML-PFAD zu dem gewünschten Importwert eintragen.
Nachfolgend einige Beispieleinträge:

Dr.DOC Archiv-Feld Feldauswahl für ASCII-Import: XML-Import -Definition
Beleg-Nr. /Invoice/ID.Value
Beleg-Datum /Invoice/IssueDate.Value
Kunden-Name /Invoice/AccountingCustomerParty/Party/PartyLegalEntity/RegistrationName.Value
Bruttobetrag /Invoice/LegalMonetaryTotal/TaxInclusiveAmount

5.2. DOCUIMP.INI

Beispiel D:\DrDoc\ARCHIV\KOMM\DOCUIMP.INI, welche zwei Import-Verzeichnisse anlegt (Hot-Folder) für UBL und CII.
Pfade müssen entsprechend angepasst werden.

[ORDNER]
LESEN=7

[ORDNER6]
ARBEIT=D:\DrDoc\ARCHIV\KOMM\ARBEIT
DOCUMENTS=D:\DrDoc\ARCHIV\DrDoc_Import\ZUGFeRD_CII
INI=ZUGFeRD_CII

[ORDNER7]
ARBEIT=D:\DrDoc\ARCHIV\KOMM\ARBEIT
DOCUMENTS=D:\DrDoc\ARCHIV\DrDoc_Import\ZUGFeRD_UBL
INI=XRECHNUNG_UBL

5.2.1. ZUGFeRD_CII.ini

Beispiel D:\DrDoc\ARCHIV\KOMM\ZUGFeRD_CII.ini, in welcher u. a. die unter Punkt (1) erstellte Feldauswahl für ASCII-Import zugewiesen ist, sowie Format=XML für den Profildatenimport aus der eingebetteten XML-Datei.
Archiv, Pfade und Feldvorbelegung müssen entsprechend angepasst werden.

[ASCII_IMPORT]
SectionName=EXTENSION
MaxAnzahl=0   
;SectionName=DATEINAME, 0, 5            
;SectionName=EXTENSION, <offset>, <laenge>
 
[PDF]
Archiv=D:\DrDoc\ARCHIV\Komm\SERVER\dok
Feldauswahl=XML_CII
LinkNr=AutoLink
DokumenteImportieren=1
DateiTypDokumente=PDF
Format=XML
Feldvorbelegung=EINGANGSRECHNUNG
NCI_Komp=0
DokumentTrenner=

5.2.2. ZUGFeRD_UBL.ini

Beispiel D:\DrDoc\ARCHIV\KOMM\ZUGFeRD_UBL.ini, in welcher u. a. die unter Punkt (1) erstellte Feldauswahl für ASCII-Import zugewiesen ist, sowie Format=XML für den Profildatenimport aus der eingebetteten XML-Datei.
Archiv, Pfade und Feldvorbelegung müssen entsprechend angepasst werden.

[ASCII_IMPORT]
SectionName=EXTENSION
MaxAnzahl=0   
;SectionName=DATEINAME, 0, 5            
;SectionName=EXTENSION, <offset>, <laenge>
 
[PDF]
Archiv=D:\DrDoc\ARCHIV\Komm\SERVER\dok
Feldauswahl=XML_UBL
LinkNr=AutoLink
DokumenteImportieren=1
DateiTypDokumente=PDF
Format=XML
Feldvorbelegung=EINGANGSRECHNUNG
NCI_Komp=0
DokumentTrenner=

5.3. SPOOLIMP.INI

Beispiel D:\DrDoc\ARCHIV\KOMM\SPOOLIMP.INI, welche zwei Import-Verzeichnisse anlegt (Hot-Folder) für UBL und CII.
Pfade müssen entsprechend angepasst werden.

[ORDNER]
LESEN=6

[ORDNER6]
ARBEIT=D:\DrDoc\ARCHIV\KOMM\ARBEIT
ASCII=D:\DrDoc\ARCHIV\DrDoc_Import\XRECHNUNG_UBL
DOKUMENT=D:\DrDoc\ARCHIV\DrDoc_Import\XRECHNUNG_UBL
INI=XRECHNUNG_UBL

5.3.1. XRECHNUNG_UBL.ini

Beispiel D:\DrDoc\ARCHIV\KOMM\XRECHNUNG_UBL.ini, in welcher u. a. die unter Punkt (1) erstellte Feldauswahl für ASCII-Import zugewiesen ist.
Archiv, Pfade und Feldvorbelegung müssen entsprechend angepasst werden.

[ASCII_IMPORT]
SectionName=EXTENSION
MaxAnzahl=0   
;SectionName=DATEINAME, 0, 5            
;SectionName=EXTENSION, <offset>, <laenge>
 
[XMD]
Archiv=D:\DrDoc\ARCHIV\Komm\SERVER\dok
Feldauswahl=XML_UBL
LinkNr=AutoLink
DokumenteImportieren=1
DateiTypDokumente=XML
Format=XML
Feldvorbelegung=EINGANGSRECHNUNG
NCI_Komp=0
Dubletten=aendern
FeldTrenner=59
SatzTrenner=13 10
DokumentTrenner=

5.3.2. XML-Dateien-kopieren Script

Der folgende Batch Script kopiert die *.XML Datei in eine *.XMD Datei, damit der Dr.DOC Server Import die *.XML-Datei für das Dokument und die *.XMD-Datei für die Meta-Daten verwenden kann:

@echo off
copy /Y "%~f1" "D:\DrDoc\ARCHIV\DrDoc_Import\XRECHNUNG_UBL\%~n1.xml"
copy /Y "%~f1" "D:\DrDoc\ARCHIV\DrDoc_Import\XRECHNUNG_UBL\%~n1.xmd"

Installation und Update von Dr.DOC C/S Netzwerk

Installation und Update von Dr.DOC C/S Netzwerk

  1. Vorbereitung und wichtige Hinweise
    1.1. Dr.DOC System Installationsarten
    1.1. Systemvoraussetzungen
    1.1.1. Systemvoraussetzungen Betriebssystem
    1.1.2. Systemvoraussetzungen je nach Deployment
    1.1.1. Hardware-Anforderungen
  2. Neuinstallation (Setup.exe)
    2.1. Option A: Manuelle (Client und Server) Neuinstallation
    2.2. Option B: Automatische Silent Neuinstallation
  3. Update (docSysExt.exe)
    3.1. Option A: Manuelles (Client und Server) Update
    3.2. Option B: Automatisches Silent Update
  4. Dr.DOC Netzwerk Server als Dienst (Service) einrichten
  5. Anhang 1: drdoc-install.ini
  6. Anhang 2: Automatische Installation/Update-Verteilung via GPO

1. Vorbereitung und wichtige Hinweise

Bitte bereiten Sie vor dem Update/Installation folgende Dinge vor:

  • Dr.DOC Lizenz Schlüssel: Key1, Key2 und ggf. API Key (diese erhalten Sie bei Bestellung, z.B. einer N10-Lizenz, mit dem Lieferschein)
  • Dr.DOC Installationspfad / Ort
  • Server IP Adresse
  • Wie wird der Dr.DOC Client bereitgestellt?
    • Terminal Server
    • Netzlaufwerk
    • Lokale Installation auf Client Maschine
  • Backup Ihrer Archivumgebung (Daten)

Wenn Sie Dr.DOC bereits installiert haben und ein Wartungsvertrag vorhanden ist (in der Lizenz der vorliegenden Installation), können Sie ein Update ausführen. Es ist keine Neuinstallation notwendig.
Bitte beenden Sie vor der Installation/Update alle Dr.DOC Dienste und Dr.DOC Apps auf dem Gerät.
Wir empfehlen grundsätzlich, vor einer Installation ein Backup Ihrer Daten (z.B. Archiveumgebung, Benutzerverwaltung, Container) anzulegen.

1.1. Dr.DOC System Installationsarten

1.1. Systemvoraussetzungen

1.1.1. Systemvoraussetzungen Betriebssystem
  • Windows 11, 10, 8.1, 8, 7 - Home oder Professional (Windows Socket und CPU Limitierung beachten, falls für Dr.DOC Server geplant)
  • Windows Server 2025, 2022, 2019, 2016, 2012, 2008 R2
  • x86/x64 Prozessorarchitektur
  • Sorgen Sie für ausreichend Festplattenspeicher von min. ca. 1 GB und min. ca. 2 GB freies RAM für Dr.DOC, zzgl. RAM für OS, insg. ca min. 4 GB RAM.
  • Für das Laufwerk der Metadaten/Profildaten empfehlen wir eine SSD, für schnelle Such- und Zugriffszeiten.
1.1.2. Systemvoraussetzungen je nach Deployment
  • Dr.DOC Netzwerk Server Installation / Dr.DOC Web-Server InstallationSystem-Voraussetzung: (siehe o.g. Systemvoraussetzungen Betriebssystem)
    • Im Haus / lokal / On-PremDie geeignete Server-Hardware können wir Ihnen bei Bedarf gerne zusammenstellen.
    • Private Cloud / Rechenzentrum / Bei einem Hoster Ihrer Wahl
    • Dr.DOC Cloud / Managed Public Cloud / Auftragsdatenverarbeitung durch den Hersteller
  • Dr.DOC Netzwerk Client InstallationSystem-Voraussetzung: Windows Home/Pro 11, 10, 8, 7 - mit x86/x64 Prozessorarchitektur
    • Installation auf dem Terminalserver
    • Normale Installation auf dem Client PC
    • Programm über ein Netzlaufwerk laden
  • Dr.DOC Web-Client:System: keine Installation notwendig / Zugriff durch modernen Web-Browser (alle gängigen Betriebssysteme und Smartphones)

1.1.1. Hardware-Anforderungen

Dr.DOC benötigt je nach Anwendungsfall sehr wenig Systemressourcen. Anbei eine Auflistung, wie wir die Hardware Dimensionierung empfehlen würden.
RAM: 2 GB für Dr.DOC + 2 GB für OCR + OS
HDD/SSD: 1 GB für Systemdateien + Dokumente + OS;
GPU: nur für KI
CPU: +2 Cores

Tipp für die SSD/HDD:
Für gute Performance zum günstigen Preis empfehlen wir für viele Dokumente: HDD (normale Festplatten) für die Dokumente-Container und eine schnelle SSD für Systemdateien und Metadaten.

2. Neuinstallation (Setup.exe)

2.1. Option A: Manuelle (Client und Server) Neuinstallation

  1. Bitte beenden Sie vor der Installation alle Dr.DOC Dienste und Apps.
  2. Führen Sie ein Backup Ihrer Archivumgebung (Daten) durch.
  3. Laden Sie die gewünschte Dr.DOC Setup Version (Setup.exe) von Ihrem Partner oder aus dem Dr.DOC Partnerportal herunter: https://drdoc-partner.de/
  4. Starten Sie Setup.exe als Administrator (Rechtsklick -> als Administrator starten)
  5. Installieren Sie die gewünschten Module
    1. Das Dr.DOC Setup wird gestartet. Im ersten Fenster können Sie die gewünschte Sprache auswählen.
    2. Dr.DOC Setup-Hauptauswahl:
      Hier wählen Sie „Dr.DOC installieren...“
    3. Zur Installation der Netzversion wählen Sie Ihre entsprechende C/S-Version anhand der Anzahl Ihrer Clientlizenzen und bestätigen mit „OK“.
      Für eine N10 Lizenz benötigen Sie zwei „Schlüssel“.
    4. Willkommen zum Installationsprogramm von Dr.DOC: Bestätigen Sie diesen Dialog mit "OK".
    5. Software-Lizenzvertrag: Lesen Sie diesen eingehend und bestätigen Sie Ihr Einverständnis mit dem Software-Lizenzvertrag mit "OK".
    6. Bei einer N10-Version werden jetzt die beiden „Schlüssel“ abgefragt, geben Sie diese OHNE Leerzeichen ein und bestätigen mit „OK“ (Die-ser Punkt trifft auf alle Dr.DOC–Versionen zu) .
    7. Auswahl der Installationsart:
      Hier wählen Sie, welche Aufgabe der zu installierende Rechner übernehmen soll. Ob er als „Client“ oder als „Archiv-Server“ verwendet wird.
  6. Nur bei "Lokale Installation auf Client Maschine": installieren Sie Setup.exe auf den gewünschten Client Geräten wie oben beschrieben, nur wählen Sie bei Installationsart die Option "Client"

2.2. Option B: Automatische Silent Neuinstallation

  1. Bitte beenden Sie vor der Installation alle Dr.DOC Dienste und Apps.
  2. Führen Sie ein Backup Ihrer Archivumgebung (Daten) durch.
  3. Erstellen Sie eine INI Datei mit den Installationsparametern (siehe Beispiel unten), z.B. drdoc-install.ini. Bitte ersetzen Sie die Einträge in den Klammern <..> mit Ihren Parameter-Werten.
  4. Am Server:
    1. Setzen Sie in der gerade angelegten drdoc-install.ini den Wert CLIENT=0 und SERVER=1

      [INSTALL]
      CLIENT=0
      SERVER=1
      
    2. Starten Sie als Administrator:
      Setup.exe /s <Install-INI-Pfad>
      z.B. Setup.exe /s drdoc-install.ini

  5. Am Client (nur bei "Lokale Installation auf Client Maschine"):
    1. Setzen Sie in der gerade angelegten drdoc-install.ini den Wert CLIENT=1 und SERVER=0

      [INSTALL]
      CLIENT=1
      SERVER=0
      
    2. Starten Sie als Administrator:
      Setup.exe /s <Install-INI-Pfad>
      z.B. Setup.exe /s drdoc-install.ini

Hinweis bei "Lokale Installation auf Client Maschine":
Zur Verteilung der Client Installation können Sie in der Windows Server Gruppenrichtlinienverwaltung gpmc.msc die Installation auf allen gewünschten Geräten automatisch durchführen.
Siehe Anhang 2 unten.

3. Update (docSysExt.exe)

Wenn Sie Dr.DOC bereits installiert haben und ein Wartungsvertrag vorhanden ist (in der Lizenz der vorliegenden Installation), können Sie ein Update ausführen. Es ist keine Neuinstallation notwendig.

3.1. Option A: Manuelles (Client und Server) Update

  1. Bitte beenden Sie vor der Installation alle Dr.DOC Dienste und Apps.
  2. Führen Sie ein Backup Ihrer Archivumgebung (Daten) durch.
  3. Laden Sie die gewünschte Dr.DOC Update Version docSysExt.exe von Ihrem Partner oder aus dem Dr.DOC Partnerportal herunter: https://drdoc-partner.de/
  4. Starten Sie docSysExt.exe als Administrator (Rechtsklick -> als Administrator starten)
  5. Geben Sie die Lizenzschlüssel ein

3.2. Option B: Automatisches Silent Update

  1. Bitte beenden Sie vor der Installation alle Dr.DOC Dienste und Apps.
  2. Führen Sie ein Backup Ihrer Archivumgebung (Daten) durch.
  3. Erstellen Sie eine INI Datei mit den Installationsparametern (siehe Beispiel unten), z.B. drdoc-install.ini. Bitte ersetzen Sie die Einträge in den Klammern <..> mit Ihren Parameter-Werten.
  4. Am Server:
    1. Setzen Sie in der gerade angelegten drdoc-install.ini den Wert CLIENT=0 und SERVER=1

      [INSTALL]
      CLIENT=0
      SERVER=1
      
    2. Starten Sie als Administrator:
      Setup.exe /s <Install-INI-Pfad>
      z.B. Setup.exe /s drdoc-install.ini

  5. Am Client (nur bei "Lokale Installation auf Client Maschine"):
    1. Setzen Sie in der gerade angelegten drdoc-install.ini den Wert CLIENT=1 und SERVER=0

      [INSTALL]
      CLIENT=1
      SERVER=0
      
    2. Starten Sie als Administrator:
      docSysExt.exe /s <Install-INI-Pfad>
      z.B. docSysExt.exe /s drdoc-install.ini

Hinweis bei "Lokale Installation auf Client Maschine":
Zur Verteilung der Client Installation können Sie in der Windows Server Gruppenrichtlinienverwaltung gpmc.msc die Installation auf allen gewünschten Geräten automatisch durchführen.
Siehe Anhang 2 unten.

4. Dr.DOC Netzwerk Server als Dienst (Service) einrichten

  1. Starten Sie die Eingabeaufforderung (CMD) als Admin
  2. führen Sie aus:
    1. <Dr.DOC-Basisverzeichnis>\SYSTEM\DocService.exe -i
      z.B. C:\DRDOC\SYSTEM\DocService.exe -i
    2. <Dr.DOC-Basisverzeichnis>\SYSTEM\DocServTool.exe
      z.B. C:\DRDOC\SYSTEM\DocServTool.exe
  3. Dr.DOC Dienst-Manager:
    1. Geben Sie im Dr.DOC Dienst-Manager folgende Daten an:
      1. Benutzerverwaltung
      2. Port
      3. IP
    2. Bestätigen Sie die Eingabe mit Klick auf den Button "OK"
  4. Wir empfehlen grundsätzlich die Deaktivierung von "Automatische Anmeldung mit Netzwerk-Anmeldenamen" via Dr.DOC Benutzer-Manager -> Benutzerverwaltung -> Eigenschaft -> "Automatische Anmeldung mit Netzwerk-Anmeldenamen": "Nein, kein Benutzer".
    Wenn Sie diese Funktion aktivieren wollen, mit "ja, alle Benutzer" oder "Benutzerspezifisch", muss:
    • Der Dienst muss als Domänen-User mit Impersonation Berechtigung gestartet werden (Dienst -> Eigenschaft- > Anmelden: Anmelden als..).
      oder alternativ:
    • Die Maschine muss der Domäne hinzugefügt sein und der Dienst als "Lokales Systemkonto" laufen (Dienst -> Eigenschaft- > Anmelden: Anmelden als..).

Hinweis:
Wenn der Dr.DOC Netzwerk Server Dienst Dateien aus einem Netzlaufwerk importieren/exportieren soll (z.B. Server Import aus Netzlaufwerk), MUSS die entsprechende Berechtigung gesetzt werden.
Alternativ kann der Dr.DOC Netzwerk Server Dienst als Domänen-User (ggf. mit Impersonation Berechtigung) gestartet werden.

5. Anhang 1: drdoc-install.ini

Beispiel drdoc-install.ini

[INSTALL]
KEY1=<License-Key-1>
KEY2=<License-Key-2>
; Dr.DOC Basisverzeichnis, z.B. C:\DrDOC
MAIN_DIR=<Dr.DOC-Basisverzeichnis>
; Pfad zum Dr.DOC Temp Verzeichnis, für Scann-Jobs etc., z.B. C:\DrDOC\TMP
TMP_DIR=<Dr.DOC-Temp-Pfad>
RESTART_LOGFILE=C:\DrDOC\TMP\SetupSilent.log
WINWORD_DIR=
; Auswahl-Dialoge anzeigen
MODE_SELECT=0
; installieren,  wenn <MAIN_DIR> bereits vorhanden
OVERWRITE=1
; Eintrag ins Startmenü
START_MENU=1
; Installationsart: Client oder Server
CLIENT=0
SERVER=1

LICENSE=N_2
;=1 unterdrückt System-Neustart, Default = 0
IGNORE_RESTART=1

; IP ignorieren
IGNORE_IP=1

; Language / Sprache
LANGUAGE=1
;1=Deutsch
;2=English
;3=Nederlands
;4=Portuguese
;5=Slovenian
;6=French

[START_MENU]
; Benutzerverwaltung für Server-Eintrag ins Startmenü, z.B. C:\DrDOC\DATA\USER\user.bvd
SERVER_BVD=<Pfad-User-BVD>
; Parameter für DrDOC.EXE-Eintrag ins Startmenü, z.B. 192.168.111.2\9995\doc _ 192.168.111.2\9995\Büroarchive.bvd AutoLogin=0
CLIENT_START=<Server-IP>\<Server-Port>\<Archiv> _ <Server-IP>\<Server-Port>\<Name-User-BVD>.bvd AutoLogin=0

[SERVER]
ENCRYPT=1

[COMPONENTS]
; Auswahl der Komponenten
SYSTEM=1
DATA_TRANSFER=1
COMPOUND=0
EMAIL=0
HELP=1
ARCHIVE_TEMPLATES=0
SLIDE_SHOW=0

[SCANNER]
; Scannerunterstützung
KOFAX=0
TWAIN=1

[ARCHIVE_TEMPLATES]
; Beispielarchive
BUSINESS=0
HOME=0
; Beispielarchive überschreiben, wenn Ordner bereits vorhanden
OVERWRITE=0

[EMAIL]
; E-Mail-Archivierung
NOTES_TO_DRDOC=0
OUTLOOK_TO_DRDOC=1
OUTLOOK_COM_ADD_IN=1
TOBIT_TO_DRDOC=0

6. Anhang 2: Automatische Installation/Update-Verteilung via GPO

Hinweis bei "Lokale Installation auf Client Maschine":
Zur Verteilung der Client Installation können Sie in der Windows Server Gruppenrichtlinienverwaltung gpmc.msc die Installation auf allen gewünschten Geräten automatisch durchführen.

  1. Starten Sie gpmc.msc
  2. Prüfen Sie, ob ein Netzlaufwerk allen Clients zur Verfügung steht und kopieren Sie Setup.exe bzw. docSysExt.exe und INI Datei drdoc-install.ini in ein vom Client zufreifabres Verzeichnis, z.B. \\DSERVER\DRDOC
  3. Erstellen Sie ein neues Gruppenrichtlinienobjekt in der gewünschten Domäne, z.B. "DrDOC Update Policy"
    Gruppenrichtlinienverwaltung -> Gesamtstruktur: [Domäne] -> Domänen -> [Domäne] -> Gruppenrichtlinienobjekte/Group Policy Objects: Neu
  4. Klicken Sie auf das erstellte Gruppenrichtlinienobjekt mit rechtsklick -> Kontextmenü .-> Bearbeiten
  5. Im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor (z.B. "DrDOC Update Policy [dserver.drdoc.com]"):
    Computerkonfiguration/Computer Configuration -> Einstellungen/Preferences -> Systemsteuerung/Control Panel Settings -> Geplante Aufgaben/Scheduled Tasks: rechtsklick "Neu" -> Sofortige Aufgabe/Immediate Task
  6. Geben Sie die gewünschten Aufgaben-Parameter an.
    1. Im Tab "Aktionen" -> Button klick "Neu" -> Neue Aktion
      Aktion: Programm starten
      Skript: <docSysExt.exe-UNC-Pfad> z.B.: \\DSERVER\DRDOC\docSysExt.exe
      Argumente: /s <Install-INI-UNC-Pfad> z.B. \\DSERVER\DRDOC\drdoc-install.ini
      Bitte achten Sie darauf, dass sowohl Setup.exe als auch INI Datei drdoc-install.ini vom Client aus zugänglich sind, z.B. über ein Netzlaufwerk (siehe Schritt 2.)
      Bestätigen Sie die Eingaben der Aktion mit Klick auf den Button "OK"
    2. Bestätigen Sie die Eingaben der Aufgabe mit Klick auf den Button "OK"
  7. Aktualisieren Sie die GPO: gpupdate /force
  8. Check am Client:
    1. Starten Sie den Client PC neu oder laden Sie die Gruppenrichtlinien gpupdate.
    2. Prüfen Sie am Client mit gpresult /SCOPE COMPUTER /V ob das Gruppenrichtlinienobjekt "DrDOC Update Policy" geladen wurde.
    3. Starten Sie die Aufgabenplaung/Task Scheduler als Admin und prüfen Sie ob die Aufgabe geladen wurde
    4. Prüfen Sie, ob Dr.DOC installiert wurde.

Regex Autofelder

Regex Autofelder

  1. Format
  2. Escape-Zeichen
  3. Beispiele

Regex Autofelder können z.B. Ticket-IDs, Rechnungsnummern, Firmennamen und E-Mail-Adressen automatisch aus einem OCR-Text-Feld auslesen und in ein Feld übertragen.
Regex Autofelder werden im Ziel-Feld definiert.

Hinweis:
Regex Autofelder benötigen das tools Verzeichnis. Die Funktionalität ist mit dem erweiterten Update docSysExt.exe (mit dem Suffix Ext) enthalten.
Um den OCR-Text in ein Dr.DOC Feld zu laden, müssen Sie in der Archivspezifischen INI im FORM Verzeichnis (z.B. D:\DATA\FORM\doc.INI) folgenden Eintrag mit Verweis auf das Feld hinzufügen:

[PDF_TEXT]
Fieldname=<OCR-Feldname>

Test auf: https://regexr.com/

1. Format

RX <Overwrite:1|0> <Source-Field> match <Regex> <Match-Nr>

RX <Overwrite:1|0> <Source-Field> replace <Regex> <Replace-Value>

2. Escape-Zeichen

Escape Chars: "/" (Slash) und " " (Space) MÜSSEN in der Regex Expression durch entsprechende escape Chars ersetzt werden:

Zeichen Escape-Zeichen
" " (Space) \x20
"/" (Slash) \x2F

3. Beispiele

:: Beispiel für: 1. Match Ergebnis aus ocr_text
RX 0 ocr_text match <Regex> 1

:: Zeile nach Match "Rechnungsnr.":
(?<=\sRechnungsnr\.:.*\r?\n\x20*)(.*)(?=[\r\n]*)

:: Letzte Änderung (Regex): 20.06.2023 17:17 Uhr

:: Rechnungs-Nummer
RX 0 ocr_text match (?<=(?:Rechnung|Beleg|Invoice|Inv|Re\.)s?[\.\x20\-]{0,5}(?:nr|nummer|Number|reference|ref|ID|No)+?[\.\:\x20]{0,5}[\x20]{0,20})(([0-9A-Za-z_]{1,40}(?=\s(vom|v\.|\x2F)\x20([0-9]{1,2}\.[0-9]{1,2}\.[0-9]{2,4})))|([0-9A-Za-z_]{1,40}(?=\s\s+))|([0-9A-Za-z_]{1,40}([0-9A-Za-z]{0,30}[_\-\x20\x2F]?){0,4})) 1

:. Rechnungsnummer aus einer Bank-Transaktion:
(?<=^|\s|\n(RG|Invoice|Inv|Rechnung|RE)?((\.|\-)(No|Nr|Num))?\.?\:?\x20?)(RE|INV|RG)?[0-9]{3,20}((\/|\-)[0-9]{2,20}((\/|\-)[0-9]{2,20})?)?(?=$|\s|\n|\/)

:: Normales Datum
RX 0 ocr_text match [0-9]{1,2}\.[0-9]{1,2}\.[0-9]{2,4}|[0-9]{1,2}\.?\x20\w{3,10}\.\x20[0-9]{2,4}|[0-9]{1,2}\x2F[0-9]{1,2}\x2F[0-9]{2,4} 1

:: Rechnungsdatum
RX 0 ocr_text match (?<=(?:Rechnung|Rechnungs|Beleg|Invoice|Credit\x20Note|)*?[\x20\-]{0,5}(?:Datum|Date|([0-9]{3,20}\x20?\x2F))[\.\:\x20]{0,20})([0-9]{1,2}\.[0-9]{1,2}\.[0-9]{2,4}|[0-9]{4,4}\-[0-9]{2,2}\-[0-9]{2,2}|[0-9]{1,2}\.?\x20\w{3,10}\.?\x20[0-9]{2,4}|[0-9]{1,2}\x2F[0-9]{1,2}\x2F[0-9]{2,4}) 1

:: Lieferdatum
RX 0 ocr_text match (?<=(?:Leistung|Service|Liefer)s?[\x20\-]{0,5}(?:Datum|Date|([0-9]{3,20}\x20?\x2F))[\.\:\x20]{0,20})([0-9]{1,2}\.[0-9]{1,2}\.[0-9]{2,4}|[0-9]{4,4}\-[0-9]{2,2}\-[0-9]{2,2}|[0-9]{1,2}\.?\x20\w{3,10}\.?\x20[0-9]{2,4}|[0-9]{1,2}\x2F[0-9]{1,2}\x2F[0-9]{2,4}) 1

:: Leistungsdatum
(?<=(?:Leistungs|Service)[\x20\-]{0,5}(?:Zeitraum|Zeitpunkt|Datum|Date)[\.\:\x20]{0,20})([0-9]{1,2}\.[0-9]{1,2}\.[0-9]{2,4}|[0-9]{4,4}\-[0-9]{2,2}\-[0-9]{2,2}|[0-9]{1,2}\.?\x20\w{3,10}\.?\x20[0-9]{2,4}|[0-9]{1,2}\x2F[0-9]{1,2}\x2F[0-9]{2,4})(?=\s)

:: Anfrage Ticket [#DRDOC#1234]
RX 0 ocr_text match (?<=[#DRDOC#)[0-9][^]]+ 1

:: USt-Id DE12345678
RX 0 ocr_text match (?<=(\x20))[A-Z]{2}\x20?[0-9]{8,10} 1

:: IBAN
RX 0 ocr_text match (?<=IBAN:?\x20)[A-Z]{2}(?:[\x20]?[0-9]){18,20} 1

:: Firma/Kunde/Lieferanten-Name
RX 0 ocr_text match (?<=\s)([A-Za-z]{1,30}([\+\&\.\-\x20]{0,3}[A-Za-z0-9äöüß]*){0,4}\x20(Inc\.?|PLC|GmbH\x20?\&\x20Co\.?\x20?KG|GmbH|UG|KG|SE|e\.?v\.?|e\.?G\.?|Gesellschaft\x20?mbH|AG|Aktiengesellschaft|Ltd\.?))(?<!Dr\.\x20?Doc\x20?(GmbH)?)(?=\s|\,|\·|\|) 1

:: Kundennummer
RX 0 ocr_text match (?<=(Kunden|Kdn|Kd|Customer)[\.\-\x20]{0,5}(Nr|nummer|ID|No)[\.\:\x20]{0,5})([0-9\-]+) 1

:: E-Mail
RX 0 ocr_text match (?<=\s)[a-z-\.]{1,20}@[a-z-\.]{1,20}\.[a-z]{1,5}(?=\s) 1

:: E-Mail (ohne ..@drdoc.com)
RX 0 note match (?<=\s)[a-z-\.]{1,20}@[a-z-\.]{1,20}\.[a-z]{1,5}(?=\s)(?<!@drdoc\.com) 1

:: PLZ
RX 0 note match (?<=\s([a-z]{1,3}[-\x20]?)?)[0-9]{4,5}(?=\x20([a-zöäü]{2,30}[-\x20]?){1,3}\s) 1

:: PLZ (ohne 80807)
RX 0 note match (?<=\s([a-z]{1,3}[-\x20]?)?)[0-9]{4,5}(?=\x20([a-zöäü]{2,30}[-\x20]?){1,3}\s)(?<!80807) 1

:: Ort
RX 0 note match (?<=\s([a-z]{1,3}[-\x20]?)?[0-9]{4,5}\x20)([a-zöäü]{2,30}[-\x20]?){1,3}(?=\s) 1

:: Ort (ohne 80807 München)
RX 0 note match (?<!80807\x20)(?<=\s([a-z]{1,3}[-\x20]?)?[0-9]{4,5}\x20)([a-zöäü]{2,30}[-\x20]?){1,3}(?=\s) 1

:: Straße
RX 0 note match ([a-zöäüß]+\.?[\x20\-]?){1,4}(Str\.|Str|Straße|Platz|Street|Plaza)\x20[0-9]{1,3}(\-[0-9]{1,3})?[a-z]? 1

:: Straße (ohne Heinrich-Kley-Str. 2)
RX 0 note match ([a-zöäüß]+\.?[\x20\-]?){1,4}(Str\.|Str|Straße|Platz|Street|Plaza)\x20[0-9]{1,3}(\-[0-9]{1,3})?[a-z]?(?<!Heinrich-Kley-Str(\.?|aße)\x202)(?=\s) 1

:: Telephon/Phone
RX 0 note match (?<=\s)[\+\(0]([0-9\x20\-\)\&#8211;\+\x2F\(\.]){3,7}\)?[0-9\x20\-\)\&#8211;\+\x2F\(]{1,20}(?=\s)

OCR-Texterkennung und automatische Belegtrennung via Barcode am Dr.DOC Netzwerk Server

OCR-Texterkennung und automatische Belegtrennung via Barcode am Dr.DOC Netzwerk Server

  1. Option 1: Keine Scan-Jobs (PDF oder TIFF)
  2. Option 2: Scan-Jobs (Intern-Link)

Wichtiger Hinweis: bitte beachten Sie beim Import am Server, bei (wenn alle Kriterien zutreffen):

  • Verwendung des Dubletten-Schlüsselfelds "DS"
  • Feldauswahl für Eingabedubletten
  • Feldvorbelegung "%F%" oder Autofeld "F"

Grund: Bei der Belegtrennung bekommen beide Dateien (bei Belegtrennung) den selben Dateinamen. Das kann zu unerwünschten Dubletten-Fehlern beim Import führen (Duplicate entry: DS wird verworfen oder ersetzt).

1. Option 1: Keine Scan-Jobs (PDF oder TIFF)

Diese Option bietet sich an, wenn PDFs archiviert werden sollen und/oder noch keine Scan-Jobs konfiguriert wurden.

Am Server in INI-Datei "KOMM\DOCUIMP.INI" bzw. der Verzeichnis-Import INI folgende Konfiguration vornehmen:

[DEFAULT_ASCII]
; oder Extension-spezifisch: [pdf]
Feldvorbelegung=<Name-Feldvorbelegung>
DateiTypDokumente=*
LinkNr=AutoLink
DokumenteImportieren=1

; Option 1: Barcode-Trennung + KEINE OCR + Extern-Link
BarcodeTrennung=1
; Option 2: Barcode-Trennung + OCR + Extern-Link
BarcodeTrennung=2

Am Server in INI-Datei, Archivspezifische INI im Formverzeichnis ("FORM\<Archiv-Name>.ini"): Feldname für OCR-Feld eintragen

[BARCODE_TEXT]
Fieldname=<Barcode-Feldname>

Am Server in INI-Datei, "%appdata%\ARCHIV.INI" und "%programdata%\ARCHIV.INI":

[OCR_SCANNEN]
BARCODE=1
OCR=1
SCHWELLWERT=0.00
; Für Intern-Link
EXTENDED=1
; Timeout erhöhen, da die OCR Sequentiell und nicht parallel ausgeführt wird.
[SERVICE]
TIMEOUT=10
[BARCODESETTINGS]
; Key "Types" nicht definieren, um alle Barcode-Type zuzulassen, ansonsten
; QR-Code: 65536
; Code-128: 4
; EAN-8: 8
; EAN-13: 16
; Codebar: 32
; UPCA: 1024
; UPCE: 2048
; PDF417: 8192
; Data-Matrix: 16384
; Data-Bar: 121072
Types=65536

Diese Option bietet sich an, wenn TIFFs archiviert werden sollen oder/und bereits Scan-Jobs konfiguriert wurden.
Scan-Jobs sind über den Dr.DOC Client zu konfigurieren (Einstellungen -> Dokument-Quelle -> OCR-Scanner). Anschließend kann ein neues Dokument gescannt werden und die Einstellungen am Scan-Job vorgenommen werden (siehe Handbuch).
Folgende Dateien sind aus dem TMP-Verzeichnis an den Dr.DOC Server-Service TMP-Verzeichnis zu übertragen:

  • *.tcf
  • *.rlt
  • scanjobjs.job

Am Server in INI-Datei "KOMM\DOCUIMP.INI" bzw. der Verzeichnis-Import INI folgende Konfiguration vornehmen:

[DEFAULT_ASCII]
; oder Extension-spezifisch: [pdf]
Feldvorbelegung=<Name-Feldvorbelegung>
LinkNr=BilddateiIntern
DateiTypDokumente=*

; Option 1: Barcode-Trennung + OCR + Scan-Job + Intern-Link
DokumenteImportieren=2
BarcodeTrennung=1
; Nummer des Scan-Jobs
ScanJob=1

; Option 2: KEINE Barcode-Trennung + OCR + Scan-Job + Intern-Link
DokumenteImportieren=2
BarcodeTrennung=0
; Nummer des Scan-Jobs
ScanJob=1

; Option 3: Nur für TIFF Dokumente: KEINE Barcode-Trennung + OCR + Scan-Job + Intern-Link
[tif]
LinkNr=BilddateiIntern
DokumenteImportieren=1
BarcodeTrennung=0
; Nummer des Scan-Jobs
ScanJob=1

Am Server in INI-Datei, "%appdata%\ARCHIV.INI" und "%programdata%\ARCHIV.INI":

[OCR_SCANNEN]
BARCODE=1
OCR=1
SCHWELLWERT=0.00
EXTENDED=1
[PDF]
; OCR wird immer ausgeführt, auch bei durchsuchbaren PDFs
RENDERING=1
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